Aktuelles
Informationen über Veranstaltungen
Internationaler Frauentag 2012
8. März 2012
Einladung zum Frauenfrühstück in Hollabrunn
Die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding sagte einmal:„Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. […] Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“
Aber auch 2012 liegt leider noch ein weiter Weg vor uns, bis die Gleichstellung von Frauen und Männern tatsächlich erreicht ist! Die Einkommensschere klafft weit auseinander, Frauen leisten nach wie vor den Großteil an unbezahlter Arbeit, viele Frauen sind von Armut, Diskriminierung und Überbelastung betroffen.
Daher wollen wir auch heuer diesen Tag wieder nützen, um einerseits auf die noch immer gelebte Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen, andererseits aber auch um Erfolge und schon erreichte Verbesserungen für Frauen und Mädchen zu feiern.
In der Frauenberatungsstelle können Sie an diesem Tag:- unsere Angebote und Mitarbeiterinnen kennen lernen
- eine Führung durch unsere Bibliothek und Räumlichkeiten machen
- unverbindlich Kontakt aufnehmen mit den Beraterinnen/Therapeutinnen
- gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen sein
- sich mit anderen Frauen austauschen
Erleben Sie bei uns, wie vielfältig, bunt, kompetent und innovativ die Arbeit mit und der Austausch unter Frauen ist.
Dechant Pfeiferstraße 3, 2020 Hollabrunn
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch und heißen Sie bei
freiem Eintritt herzlich willkommen!
Der Verein Frauen für Frauen wurde 1989 als „Frauenzentrum Hollabrunn“ gegründet und ist nun nach 23 Jahren des Bestehens zu einem umfassenden Frauenberatungs- und Bildungszentrum angewachsen. Frauen für Frauen hat sich der strukturellen und individuellen Verbesserung der Lebens-, Arbeits- und Berufsperspektiven von Frauen und Mädchen im Weinviertel verschrieben.
Einladung zum Frauencafé in Mistelbach
9.00 bis 12.00 Uhr
(Johanna Dohnal, Gastvortrag an der Technischen Universität Wien, WIT-Kolloquium 22. März 2004)
Motto 2012: Aussagen von Johanna Dohnal – wie stehe ich dazu …
Einladung zu Gedankenaustausch, gemütlichem Beisammensein, Kennen lernen, eigene Erfahrungen einbringen … Kaffee, Tee und kulinarischen Kleinigkeiten!
FiT Zentrum Weinviertel, Mistelbach
Franz Josef Straße 37, 2130 Mistelbach
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch
und heißen Sie bei herzlich willkommen!
EDV Kursneuheiten – Frauenprogramm 2011/2012
NEU sind nicht nur viele EDV-Kursangebote wie beispielsweise der ECDL® Advanced sondern auch die Software Microsoft® Office 2010 im Schulungszentrum
Die Kurse finden im modernen EDV ndash; Raum des Kurszentrums Frauen für Frauen statt.
Wir starten am 27. September mit dem Modul „Internet & @mail (ECDL Core)“ bzw. ab Anfang Oktober mit allen anderen Kursen.
Der Bogen spannt sich von Kursen für Anfängerinnen – ERSTE SCHRITTE AM PC – über den bereits bewährten ECDL® Core (7 Module) bis hin zum ECDL® Advanced.
Das gesamte Angebot finden Sie in unserem neuen Programmheft, welches für Sie zum Download bereit steht bzw. an neuralgischen Punkten in Hollabrunn aufliegt oder unter Tel: 02952/2182 bestellt bzw. erfragt werden kann.
Märchen und Wahrheit über Frauenarmut
Die Arbeitsgruppe „Frauen und Armut“ der Österreichischen Armutskonferenz hat die Broschüre „Märchen und Wahrheit über Frauenarmut“ herausgegeben.In dieser Broschüre heißt es u. a. „Frauen, die materielle Sorgen haben, die in schwierigen Lebenssituationen sind, die täglich kämpfen müssen, dass sie ihren Alltag finanzieren können, sollen wissen, dass sie sich dafür nicht zu schämen brauchen. Ihr Leben sieht nicht so aus, weil Armut einfach weiblich ist und sie nicht genügend stark sind, um davon weg zu kommen. Ihr Leben sieht so aus, weil es wirtschaftliche Rahmenbedingungen gibt, die aus der Benachteiligung von Frauen Gewinn ziehen und weil es politische Rahmenbedingungen gibt, die Frauen immer noch zu wenig unterstützen.
Österreich gehört zu den zehn reichsten Ländern der Erde. Dennoch haben viele Frauen sehr wenig Geld. 229.000 Frauen leben in Österreich in akuter Armut, 565.000 sind armutsgefährdet. Das Armutsrisiko ist nicht für alle Frauen gleich groß. Alleinerzieherinnen und Migrantinnen sind stärker von Armut bedroht. Armut wird in Österreich bzw. in ganz Europa am Einkommen gemessen. Wer allein lebt und weniger als 60% des Medianeinkommens hat, das sind im Jahr 2010 € 951, gilt als arm.“
Die Broschüre ist nicht nur in deutscher, sondern auch in englischer, serbisch-kroatisch-bosnischer und türkischer Sprache erhältlich.
8. März – 100. Internationaler Frauentag bei Frauen für Frauen in Hollabrunn und Mistelbach
Der Einladung zum nun schon Tradition gewordenen Frauenfrühstück in Hollabrunn folgten 80 Frauen, darunter auch politische Vertreterinnen wie Frau LAbg. Marianne Lembacher und Frau Stadträtin Martina Reinwein.
In Mistelbach, wo das Frauenfrühstück gemeinsam mit dem dort ansässigen Frauenhaus veranstaltet wurde, kamen rund 50 Frauen um diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern.

Diskutiert wurde an beiden Standorten über Frauenrechte und über Geschlechtergerechtigkeit. Es wurden Forderungen postuliert welche die Gleichstellung von Frauen und Männern endlich in die Praxis umsetzen sollen. Teilweise mussten die Frauen leider auch ihrem Erstaunen bzw. ihrem Entsetzen darüber Ausdruck verleihen, wie langsam und schleppend die Beseitigung von Diskriminierung vorangeht. Darüber hinaus wurden auch viele Rückschritte und konservative Tendenzen im Bereich der Gleichberechtigung heraus gearbeitet und festgestellt.
Referate und Inputs zur Geschichte des Frauentages rundeten den Programmteil ab.
Pressestimmen (bitte wählen Sie einen Zeitungsausschnitt um ihn zu vergrößern)
Unsere Besucherinnen genossen den Austausch und das entspannte Zusammensein. Speziell in Hollabrunn nutzten viele Frauen das Angebot einer Führung durch das Haus, um so auch den neuen Standort kennen zu lernen. Ebenso standen sie der Reporterin von Radio Ypsilon, Frau Sabine Fasching, welche einen Live-Sendung gestaltete, Rede und Antwort.
Anlässlich des Internationalen Frauentages fand auch heuer am AMS in Hollabrunn wieder eine Frauen-Netzwerkveranstaltung statt, bei der Frauengesundheit das zentrale Thema war. Im Rahmen der Strategischen Partnerinnenschaft zwischen AMS NÖ und Frauen für Frauen wurde unter Beteilung von allen für Frauen relevanten Organisationen in der Region ein Veranstaltungsreigen für Frauen kreiert. Unsere Geschäftsführerin, DSAin Erna Neumüller konnte in ihrem Referat einerseits über das einmalige und Vorreiterinnenrolle spielende Instrument der Strategischen Partnerinnenschaft berichten. Andererseits stellte sie den Hollabrunner Xundheitszirkel mit seinen Angeboten vor. Sie sind herzlich eingeladen zum Wohle ihrer Gesundheit an Xundheitsveranstaltungen teilzunehmen. Details dazu entnehmen Sie bitte neben stehenden Programmzettel.
Auch Frauen für Frauen hat sich an der Demonstration für Frauenrechte beteiligt. Laut Veranstalterinnen haben 15.000 Frauen und auch Männer mit ihrer Teilnahme an der Demo für folgende Forderungen und Visionen Zeichen gesetzt:
Wir wollen in einer Welt leben, in der
- Frauen selbstverständlich und in allen Bereichen von Gesellschaft und Politik mitentscheiden
- Frauen und Männer gleich viel Geld und Macht besitzen
- Frauen nicht auf unsere Körper und unsere Rolle als Mütter reduziert werden
- Mutterschaft keine Armutsfalle ist
- Frauen nicht so arm gehalten werden, dass sie gezwungen sind, unwürdige Abhängigkeiten und gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen einzugehen
- Mädchen und Frauen ihre Geschichte kennen und über die Leistungen anderer Frauen Bescheid wissen
- alle Menschen uneingeschränkten Zugang zu Bildung haben und Lebens- und Arbeitsverhältnisse bestehen, die dies ermöglichen
- Frauenarbeit gleich viel wert ist wie Männerarbeit und unbezahlte Arbeit nicht automatisch Sache von Frauen ist
- Frauen und Männer in gleichen Maßen für Erwerbseinkommen, Kindererziehung, Haus- und Pflegearbeit Verantwortung übernehmen und sich die gesamte Gesellschaft für das Wohl aller Kinder zuständig fühlt
- alle Menschen das Recht auf eine gesicherte Existenz haben
- drohende Arbeitslosigkeit nicht als Erpressungsmittel verwendet werden kann und in der arbeitsrechtliche Standards eingehalten werden
- alle genug Zeit haben, sich zu erholen, ihr intellektuelles und kreatives Potential zu entfalten und ihre Beziehungen zu leben
- Mensch-Sein nicht nur bedeutet, zu funktionieren oder zu konsumieren
Wir wollen in einer Welt leben, in der
- Frauen vor Männergewalt geschützt sind
- Frauenkörper nicht als Objekte in der Werbung verwendet werden
- Frauen nicht unablässig dem Diktat der Schönheits- und Modeindustrie ausgesetzt sind
- wir lieben dürfen, wen wir wollen und zusammenleben können, mit wem wir wollen, ohne dadurch benachteiligt zu werden in der niemand unser Recht in Frage stellt, selbst darüber zu entscheiden, ob und wie viele Kinder wir gebären wollen
- Bildung, Kunst und Kultur als menschliche Grundbedürfnisse verstanden werden, zugänglich allen Menschen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Alter, geographischer und sozialer Herkunft
- die patriarchale Kulturgeschichte im Bildungs- und Kunstbereich kritisch bearbeitet und umgeschrieben wird
- zeitgenössischer Kunst zumindest gleich viele Ressourcen zugestanden werden wie traditioneller Kunst, um Künstlerinnen und Kulturarbeiterinnen Zugang auf allen Ebenen zu ermöglichen
Wir wollen in einer Welt leben, in der
- Angehörige aller Kulturen selbstverständlich respektiert werden und Rassismus, Antisemitismus und Abwertung anderer Kulturen nicht stattfinden dürfen
- die Frauen=Menschenrechte eingehalten werden und deren Kenntnis zum Anforderungsprofil für die Tätigkeit als PolitikerIn gehört
- Menschen vor Diskriminierung und Verhetzung und der daraus folgenden politischen Praxis von Schubhaft, Ausweisung und Abschiebung geschützt sind
- das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkünfte als Bereicherung erlebt und niemand illegalisiert wird
Wir wollen in einer Welt leben, in der
- Waffenproduktion, Kriege und Überfalle auf andere Länder der Vergangenheit angehören
- nicht alle drei Sekunden ein Kind stirbt, weil die Länder des Nordens seit Jahrhunderten jene des Südens ausplündern
- die Profitinteressen von multinationalen Großkonzernen und der Finanzwirtschaft nicht unser aller Leben bestimmen
- unser Leben kein Spielball der Schwankungen von Wirtschaftswachstum und Börsenkursen ist
- internationale Solidarität gelebt wird und alles getan wird, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und mit den Ressourcen der Erde schonend und sparsam umzugehen
100 Jahre Internationaler Frauentag 2011 8. März 2011
Einladung zum Frauenfrühstück in Hollabrunn
Frauen, gemeinsam verändern wir die Welt und uns selbst!
Vor 100 Jahren, am 19. März 1911, fand in Wien die erste große Demonstration für die Rechte von Frauen statt. An die 20.000 Personen – mehrheitlich Frauen – marschierten damals auf der Ringstraße zum Rathaus. Ihre Anliegen waren: allgemeines Frauenwahlrecht, Arbeitsschutzgesetze, Mutter- und Kinderschutz, 8-Stunden-Tag, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Senkung der Lebensmittelpreise, Einführung einer Sozialversicherung, Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruchs und die Verhinderung des sich am Horizont bereits abzeichnenden 1. Weltkrieges. Ähnliche Demonstrationen fanden im selben Jahr in Deutschland, der Schweiz, Dänemark und den USA statt.
Seither sind wir Frauen weit gekommen. Das gilt es am 100. Frauentag zu feiern und zu würdigen.
Wohl wissend, dass noch viel vor uns liegt, bis die Gleichstellung von Frauen und Männern tatsächlich erreicht ist, laden wir Sie ein, diesen wichtigen Tag in der Frauengeschichte mit uns zu feiern. Erleben Sie, wie vielfältig, bunt, kompetent und innovativ die Arbeit mit und der Austausch unter Frauen ist.
Wir wollen Ihnen ein Forum für gemütliches Beisammensein, Austausch und Anregung bieten.
- Begrüßung durch die Geschäftsführerin DSAin Erna Neumüller
- Kurze geschichtlicher Abriss zum 100. Internationalen Frauentag
Ort: Frauen für Frauen Frauenberatungs- und Bildungszentrum Dechant Pfeiferstraße 3, 2020 Hollabrunn
Zeit: 09.00 bis 11.30 Uhr
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch
und heißen Sie bei freiem Eintritt herzlich willkommen!
Einladung zur Demo am 19. März 2011 Beginn: 14 Uhr am Schwarzenbergplatz
Liebe Frauen!
Heuer begehen wir den 100. Frauentag. Vor 100 Jahren sind Österreichs Frauen für die Einführung des Frauenwahlrechts, für bessere Arbeitsbedingungen, für gleiche Löhne und einen besseren Mutter- und Kinderschutz auf die Straße gegangen. Seither sind wir Frauen weit gekommen. Das gilt es am 100. Frauentag zu feiern und zu würdigen.
Und gleichzeitig liegt noch viel vor uns, bis die Gleichstellung von Frauen und Männern tatsächlich erreicht ist.
Setzen wir gemeinsam ein Signal für Frauenrechte!
Frauen, gemeinsam verändern wir die Welt und uns selbst!
Daher: nehmen wir gemeinsam an der Demonstration für Frauenrechte am 19. März 2011 auf der Wiener Ringstraße teil!
Mehr Infos dazu auch unter: www.20000frauen.at
Auch wir von Frauen für Frauen nehmen daran teil. Und wir würden uns freuen, wenn Sie uns zu dieser – wie wir glauben – so wichtigen Veranstaltung begleiten. Wenn alle Daten bekannt sind, werden wir Genaueres noch bekannt gegeben, bzw. können Sie das bei uns im Sekretariat erfragen.
Unsere Bibliothek
In unserer frauen- und mädchenspezifischen Bibliothek stehen Ihnen ca. 3000 Bücher zu Themen wie:Arbeit, Feminismus, Gender Mainstreaming, Gesundheit, Gewalt, Psychologie, Psychotherapie, Rassismus, Sexualität, Spiritualität, u.v.m. zur kostenfreien Ausleihe zu Verfügung.
Die Öffnungszeiten unserer Bibliothek sind jeden Donnerstag in der Zeit von 14.00 – 18.00 Uhr (2020 Hollabrunn, Dechant Pfeiferstraße 3).
Um Ihnen Lust auf Mehr zu machen, laden wir Sie herzlichst ein, sich in entspannter Atmosphäre eine kurze Pause aus Ihrem Alltag zu genehmigen und in den Büchern zu schmökern, oder sich ein interessantes Buch zu leihen.
Unsere Fachbücher werden auch für Referate, Diplom- und Abschlussarbeiten gerne genutzt.
Standortwechsel in die Dechant Pfeiferstraße 3
Das erste Halbjahr 2010 stand neben unserer Alltagsarbeit ganz im Zeichen des Standortwechsels unseres Beratungs- und Bildungszentrums in Hollabrunn.
Wir mussten am Kirchenplatz 1-2a unsere beiden gemieteten Häuser räumen, da die Vermieterin andere Nutzungsbedürfnisse hat. Nachdem wir im Studentenheim für uns geeignete Räumlichkeiten gefunden hatten, mussten diese zunächst adaptiert werden. Auch galt es die Finanzierung der Baumaßnahmen und des gesamten Umzugs zu sichern.

Mitte Juni konnten wir dann in einer bestens organisierten und logistisch sehr aufwändigen Umzugsaktion die 3 gemieteten Stockwerke am neuen Standort in der Dechant Pfeiferstraße 3 beziehen, wo wir uns mittlerweile sehr heimisch und wohl fühlen.
Unser Dank gilt allen UnterstützerInnen des Umzugs, allen voran der Stadtgemeinde Hollabrunn. Als Zeichen des Dankes für diese sehr prominente Förderung haben wir Herrn Bürgermeistern Erwin Bernreiter den AWARD für besondere Verdienste für eine frauenfreundlichere Stadt Hollabrunn überreicht.
Siehe Artikel NÖN
Titelseite
Innenseite
Internationaler Frauentag bei Frauen für Frauen
- So kommt das Geld ins Börsel – Frauenfrühstück in Hollabrunn
- Brot und Rosen – Aktion am Hauptplatz in Mistelbach
- Internationaler Frauentag
Hollabrunn:Bereits zum vierten Mal veranstalteten wir anlässlich des Internationalen Frauentages unser schon fast Tradition gewordenes Frauenfrühstück.
Unserer Einladung sind rund 70 Frauen gefolgt und wir haben gemeinsam einen lustvollen, anregenden und interessanten Vormittag verbracht. Neben intensivem und gutem Austausch in gemütlicher Atmosphäre unter den Frauen wurde über das Thema Frauenarmut und über das Ausmaß der unbezahlten Arbeit von Frauen referiert und diskutiert.
Die Broschüre „So kommt das Geld ins Börsel“, ein hilfreiches Nachschlagewerk, welches in Zusammenarbeit zwischen AMS NÖ und den Mädchen- und Frauenberatungsstellen in NÖ erarbeitet wurde, wurde präsentiert. Die anwesenden Frauen nahmen die Broschüre gerne mit. Sie ist auch unter: www.strategischepartnerinnen.at zum Download bereit.
Bei einem von Frau Maga Drin Loy moderierten Expertinnentalk am AMS Hollabrunn, konnte neben Teilnehmerinnen der AK, ÖGB, ABZ Austria, ZB, Arbeitsamt Znaim und Frau in der Wirtschaft auch unsere Geschäftsführerin, DSAin Erna Neumüller, zum Thema „Frauen SCHAFFEN Bildung“ Stellung beziehen.
Vor rund 70 VeranstaltungsteilnehmerInnen mussten die leider schon „üblich“ gewordenen Forderungen wie flächendeckende und hochwertige Kinderbetreuung, gleiche Bezahlung von Frauen und Männern und damit verbunden die Verringerung der Einkommensschere, Übernahme von Haus- und Reproduktionsarbeit durch Männer und zwar 50:50, etc. wieder einmal aufgestellt werden. Ebenso wurde an PolitikerInnen und sonstige EntscheidungsträgerInnen appelliert, diese Missstände raschest zu beseitigen.
Auch wenn Frauen in punkto Bildung sehr aufgeholt, bzw. die Männer sozusagen überholt haben, so muss sich noch viel zum Positiven wenden, damit Frauen dieselben gesellschaftlichen Teilhabechancen wie Männer haben.
Mistelbach: Brot und Rosen – verteilt am Hauptplatz
Die Teilnehmerinnen unseres Berufsorientierungskurses für Wiedereinsteigerinnen erarbeiteten mit Frau Maga Hermine Jäger im Rahmen einer Projektarbeit für sie wichtige Themen, die sie zum Internationalen Frauentag öffentlich präsentieren wollten.Diese Inhalte stellten sie auf Flipcharts und Infoblättern vor. Die Frauen verteilten nach dem Motto Brot und Rosen an jede Frau 1 Rose mit Infoblatt, luden zu Butterbrot, Tee und Gesprächen.

Es wurden ca. 240 Rosen, 320 Informationsblätter, Kekse, Tee und Brote verteilt. Der Zustrom war sehr groß, die Gesprächsatmosphäre angeregt, die Frauen waren sehr überrascht und erfreut.
Bei guter Stimmung diskutierten und informierten die veranstaltenden Frauen sehr engagiert zu folgenden existenziell bedeutenden Themen:
- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
- Frauengehälter müssen den Männergehältern angepasst werden
- Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen müssen den Arbeitszeiten inklusive den Pendlerzeiten angepasst werden
- Frauen wollen „Halbe-Halbe“ mit den Männern im Hinblick auf Hausarbeit und Kinderbetreuung
- Trauer und Betroffenheit über den Tod von Johanna Dohnal
- Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt
Wir bedanken uns von Herzen bei den Veranstalterinnen für ihr riesengroßes Engagement.

Internationaler Frauentag
Und woher kommt der Brauch, Frauen am 8. März anlässlich des Frauentags mit einer roten Rose zu beschenken?
Heuer feierte der Frauentag seinen 99. Geburtstag. 1986 – beim 75. Geburtstag – stand er unter dem Motto:
Wir wollen Brot und Rosen!
Brot steht für:
- Recht auf Arbeit
- Gerechte Entlohnung
- Gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen
- Menschgerechte Arbeitsbedingungen
- Berufliche Entfaltung und Fortentwicklung
- Eigenständige soziale Sicherung für die Frau
Rosen stehen für:
- Die Möglichkeit mit Kindern zu leben und berufstätig zu sein
- Familiengerechte Arbeitszeiten
- Die Befriedigung kultureller Bedürfnisse
- Eine menschenwürdige Wohn- und Lebensumwelt
- Die gleichberechtigte Teilhabe von Männern an Hausarbeit und Kindererziehung
- Humane Politikformen
- Toleranz
- Frieden
Diese Forderungen haben bis zum heutigen Tage nicht an Aktualität verloren.
Frauen leisten zwei Drittel der Arbeitsstunden, haben ein Zehntel des Einkommens und ein Hundertstel des Eigentums auf dieser Welt. Monika Griefahn (SPD)
5 Jahre erfolgreiche Arbeit mit und für Frauen und Mädchen in Mistelbach!
Der Verein Frauen für Frauen feierte im Herbst 2008 in seiner Zweigstelle in Mistelbach den 5. Geburtstag. Unsere 19 angestellten Mitarbeiterinnen unterstützen, begleiten und betreuen jährlich rund 2.800 Frauen und Mädchen mit rund 9.300 Kontakten in der Region Weinviertel.
Gerne hätten wir natürlich mit Ihnen ein Fest gefeiert, aus Ressourcen schonenden Gründen haben wir uns allerdings entschlossen, dieses Ereignis zum Anlass zu nehmen, um einen Newsletter (PDF 923KB) zu gestalten. Dieser möchte Sie über unsere erfolgreiche Arbeit mit Frauen und Mädchen in Mistelbach informieren.
Bitte lesen Sie darin Zahlen, Daten und Fakten und machen Sie sich selbst ein Bild von unserer Arbeit.
Auch in unseren Standorten in Hollabrunn und Stockerau finden Frauen und Mädchen ähnliche, oder noch umfangreichere Angebote vor, die sie bei der Bewältigung ihrer oft nicht gerade einfachen Lebenssituationen in Anspruch nehmen können.
Unser herzlicher Dank gilt unseren geschätzten UnterstützerInnen, sei es als FördergeberInnen, KooperationspartnerInnen oder in sonstigen namhaften Funktionen, welche diese unsere erfolgreiche Arbeit im Sinne der Frauen und Mädchen möglich machen.
Berufsorientierungskurs „Wiedereinstieg mit Zukunft“
Gelungene Projektpräsentation
Am 27.11.2008 fand die Präsentation der Projektbeiträge statt, welche die Kursteilnehmerinnen im Rahmen des Berufsorientierungskurses „Wiedereinstieg mit Zukunft“ erarbeitet hatten. Aufgabenstellung war, in Kleingruppen ein frauenspezifisches Thema zu recherchieren und auszuarbeiten. Weiters sollte überprüft werden, warum gerade dieses Thema für Frauen wichtig, interessant und hilfreich ist.
Es blieb den Kursteilnehmerinnen überlassen, ein politisches, gesellschaftliches, oder wirtschaftliches Themengebiet zu wählen. In diesem Kurs wählten die Frauen folgende Themen: „Kinder in der Freizeit“, „Mein Kind und das Tier“ und „Familienmanagement und Beruf“, zu denen sie referierten. Mit großem Engagement wurden die Ergebnisse sowohl den Kurskolleginnen, als auch den Gästen, darunter Herr Thomas Pop, stellvertretender Geschäftstellenleiter des AMS Hollabrunn, Frau DSA Erna Neumüller, Geschäftsführerin und Frau Dipl. Psychologin Anne Geißler, Bereichsleiterin des arbeitsmarktpolitischen Bereiches von Frauen für Frauen präsentiert.

Der Applaus, aber auch die angeregten Gespräche und Fragen bis hin zum anschließenden Buffet bestätigten die interessante und couragierte Aufarbeitung der Themen durch die Kursteilnehmerinnen.
FiT – Frauen in Technik und Handwerk
Dass Frauen auch in technisch handwerklichen Bereichen große Fähigkeiten besitzen, bewiesen die Teilnehmerinnen der von uns – in Zusammenarbeit mit dem Verein sunwork – organisierten bzw. durchgeführten FiT (=Frauen in Technik und Handwerk)Workshops.
Diese Workshops für technisch-handwerklich interessierte Frauen
bieten wir im Auftrag des AMS NÖ in Hollabrunn, Korneuburg, Gänserndorf und Mistelbach schon das 2. Jahr an. Die Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit ihre Fähigkeiten zu erproben. Lichtobjekte wurden entworfen und gebaut, dabei lernten die Frauen elektrotechnische Grundlagen, Metall- und Kunststoffbearbeitung kennen. Nach zwei Tagen entstanden richtige Designerlampen. Die Frauen waren von ihren eigenen Fähigkeiten begeistert.
Sollten Sie auf FiT neugierig geworden sein, so wenden Sie sich bitte an eine unserer FIT-Beraterinnen, nämlich an Frau Maga Martina Leopold oder an Frau Barbara Sulzbacher oder an Ihr AMS.
aktualisiert im März 2012






